Suchmaschinenoptimierung am Ende?
Sehr interessant, sehr interessant. Ein Professor für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld hat in einem Interview mit der Wirtschaftswoche folgenden zukunftsweisenden Satz von sich gegeben: “Ich glaube, dass es immer weniger wichtig ist, bei Google weit oben zu stehen.”
Ich kann nicht so recht daran glauben, Ihr etwa? Also viele meiner Freunde und Bekannten sind zwar tech-savy, aber haben von Social Media oder Social Media Marketing (SMO) noch nie gehört. Genauso wenig kennen sie zum Beispiel irgendwelche Social Bookmarking Services o.ä. und das sind bereits die Leute, die sich aus dem ein oder anderem Grunde mit dem Medium Internet auseinandergesetzt haben.
Natürlich wird die Suchmaschinenoptimierung irgendwann nur ein Teil des Internet-Marketings sein – aber das ist es streng genommen ja heute auch schon! Wie seht Ihr die Relevanz von SEO in der nahen Zukunft?
Link zum Interview
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Eine weitere Meinung
01. Dez 2007 | 20:01 Uhr
SMO ist eine eingeführte Technik und was ihre Bedeutung anbelangt, hat Leisenberg völlig recht. Natürlich ist – wie schon so oft – der US- Markt, hier etwas voraus. Aber wir laufen mit NING, studiVZ oder Flickr auch genau in diese Richtung.
Goggle wird mit seiner algorithmischen Suche ohne Berücksichtigung des Sinninhaltes (Semantik) relativ an Bedeutung verlieren. Wichtigkeit der “sozialen Medien”, der Netzwerke und Communities, nimmt rasant zu. Google als Firma wird da sicher entsprechend reagieren. Die haben deswegen ja YouTube gekauft.
Also Suchmaschinenoptimierung ist am Ende eines Abschnittes angelangt, danach kommt, wie L. sagt, der Einfluss von SMO zum Tragen.
01. Dez 2007 | 21:50 Uhr
Ja, leider, denn SMO bedeutet auch eine viel einfachere Beeinflussung der SERPs. Wo bisher mathematische Kühle herrschte wird in Zukunft eine wildgewordene Herde von Social Media-Freunden oder Bloggern entscheiden, was gerade hipp ist…
Man muss sich ja nur mal YiGG oder DiGG anschauen, um zu sehen, wie einfach es ist, seine Artikel dort nach oben zu pushen – vorausgesetzt man hat sich ein kleines Netzwerk von Freunden aufgebaut.